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Tofino, B.C. & 
Pacific Rim National Park area
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Erlebnisbericht
von Armin Stoll
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Seit vielen Jahren verschlägt es mich einmal im Jahr nach Canada, genauer gesagt nach B.C. Diesmal habe ich im tiefsten Winter Ende Januar 2000 die Pazifikküste bei Tofino besucht und bin braungebrannt wiedergekommen. Ein Märchen? Nein, ich weiß um den Regen dieser Breiten, aber es stimmt wirklich - ein paar Tage intensiver Sonnenschein waren mir vergönnt und was war es für ein Erlebnis!


Ode an ein Grün

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Ich muß meine Worte auf Grün schreiben, in Anlehnung an meine tiefestgehenden Eindrücke in diesem paradiesischen Natur-Wunderland. Die besonders starken Eindrücke sind schwer in Worte zu fassen. Sie entstammen ziemlich unvermutet nicht aus dem so Naheliegenden. Nicht das erstmalige Erleben der gewaltigen unbändig hereinbrechenden Brandung des Pazifiks mit seiner meterhohen Gischtnebelwolke hat mich so sehr über alle Maßen faziniert oder die Vielfältigkeit der Eindrücke auf den bestens präparierten Trails durch den wilden schier undurchdringlich scheinenden Regenwald mit seinen in den Himmel ragenden Baumgiganten haben mich in der Gesamtheit so sehr betroffen gemacht als wie das  sonnendurchflutete "Grün" der bogs (Hochmoore). Ich glaube die Farbe Grün hat die größte Palette an Schattierungen, ist sie doch die Farbe des Lebens auf unserer Erde. Alle Grüns sind jedoch verschieden, und das  Grün der kanadischen Hochmoore im Sonnenschein, wie ich es hier mitten im Winter gesehen habe, ist unvergleichbar leuchtend schön. Allein dieses Farbempfindens wegen würde ich die lange Reise von Deutschland aus wieder hierher unternehmen. 

Was treibt man so am Ende der Welt?
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Ich will mich nicht als Fachmann für die Erlebniswelt "Nördlicher Regenwald" ausgeben. Viel gibt´s schon darüber zu lesen und Wanderungen sind unvergleichbar auf den Trails des Juan de Fuca Marine Trail oder im Pacific Rim National Parks von Port Renfrew nach Bamfield, letzterer ist ein heißer Insidertip, umsomehr, da er nur in den Sommermonaten und nur noch in begrenzter Teilnehmerzahl möglich ist. Dennoch glaube ich behaupten zu können, daß der nördliche Ableger des National Park Reserve zwischen Tofino und Ucluelet jedem Normaltouristen leicht einen umfassenden Einblick in diese Wunderwelt geben kann. Die Vielfältigkeit des "Angebotes" ist doch erstaunlich. Mir haben schon zwei Dinge vollkommen ausgereicht - die meterhohe pazifische Meeresbrandung an kilometerlangen weiten Sandstränden und im schroffen Jungzeit-Vulkanmassiv zu erleben und immer neue Inselwelten zu entdecken und auf kilometerlangen bestens präparierten Wegen durch alle Zonen des Regenwaldes zu wandern, angereichert durch grandiose Ausblicke auf schneebedeckte Hochgebirgszüge. 
 
 

Tolles Wohnen
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Bildersammlung
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Wie kommt man nach Tofino?
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 Was gibt´s sonst noch?
Touristenprogramm

Wellenreiten zu allen Jahreszeiten, natürlich nicht im Park, aber an Tofinos Stränden, ab März bis in den Herbst hinein das große Programm des "Whale-Watchings", Fahrten zu und Baden in heißen Quellen oder anderer diverse Ausflugsfahrten, Kajaking, auch als mehrtätige Tour angeboten, Angeln in allen Kategorien, Rundflüge und bestimmt habe ich noch weiteres übersehen. Was soll´s - ich brauch so´en Stress nicht, aber wer will, der kann ... und wohl organisiert!
 
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Meine Empfehlungen
Wanderziele
 

Ich habe es schon an anderer Stelle erwähnt,  allein die außergewöhnlich guten Wander- möglichkeiten haben mich vollauf begeistert.  Das weitergehende Touristenprogramm ist vielfältig und sollte jeder für sich ausloten. .
Gleich hinter der Jugendherberge zu Fuß zu 
erreichen (First Street rauf, dann rechts in die
Arnet Rd rein, führt vom Tonquin Park bis zum 
Sandstrand ) ist der erste Trail aus der großen 
Zahl dieser erstaunlich gut gestalteten Trails zu
erreichen. Typischer Weise sind die Trails fast
vollständig als Holzlaufsteg präpariert,
Geländeniveaus werden mit Treppen überbrückt, 
die durch Geländer abgesichert sind.
Mein Lieblingtrail ist der Bog Trail, nur 1 km lang, Rollstuhlfahrer gerecht ohne Stufen angelegt und im Zentrum des Parks im Bereich vom Wickaninnish Centre zu finden. Man wird durch eine jahrhundertealte Hochmoor-Pflanzengesellschaft geführt.
Sehr interessant sind die Trails am Schooner Cove und im Bereich der Florencia Bay. Diese Bucht ist unter den vielen Sandbuchten mein Spitzenreiter.
Außerhalb des Parks sollte noch der neu eröffnete Trail im Süden des Ortes Ucluelet (der Ort selber ist weniger berauschend) unbedingt besucht werden. Hier finden Sie den Wild  Pacific Trail, der sich bis zum Leuchturm am schicksalhaften Amphitrite Point schlängelt. Viele Blickfänge warten auf Sie mit der tosenden See als großartigen Schausteller.
Will man einen prächtigen Überblick über das ganze Gebiet bekommen, ist der Radar Hill, ein Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges, als auf dem Berg eine Radarstation installiert gewesen ist und Teil in der Kette des ehemaligen amerikanischen Frühwarnsystems war, zu empfehlen. Nichts bleibt einem an einem schönen Sonnentag von dort oben aus verborgen.
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Alle besprochenen Reiseziele und noch jede Menge weiterer Besucherziele im Park sind mit dem Wagen über Zufahrtsstraßen leicht zu erreichen, d.h. in der Nähe sind gutplazierte Parkplätze vorhanden - alle haben eine Toilette, wie überhaupt zu betonen ist, das so manche deutsche Touristenfalle sich hier eine Scheibe abschneiden könnte, was Kundenservice,  Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Infrastruktur betrifft. 

An diesem Ende der Welt ist man gern gesehen und gut aufgehoben!
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